top of page

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––
Allgemeine Geschäftsbedingungen
–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––


Inhaltsverzeichnis
––––––––––––––––––

Allgemeine Geschäftsbedingungen
––––––––––––––––––––––––––––––––––
1) Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen
2) Vertragsschluss
3) Widerrufsrecht, Widerrufsbelehrung
4) Auftragsabwicklung, Vergütung, Rechnungsstellung, Zahlung & Eigentumsvorbehalt
5) Bearbeitung und Bereitstellung der Lichtbilder
6) Mitwirkungspflicht des Kunden
8) Abnahme
7) Rechtseinräumung durch den Kunden, Haftungsfreistellung
8) Rechtseinräumung durch den Auftragnehmer, Nutzungsrecht, Urheberrecht
9) Mängel
10) Abnahme
11) Haftung
12) Kündigung des Vertrages, Änderung oder Ausfall
13) Anwendbares Recht, Gerichtsstand
14) Alternative Streitbeilegung
15) Salvatorische Klausel


––––––––––––––––––––––––––––––––––
Allgemeine Geschäftsbedingungen
––––––––––––––––––––––––––––––––––

1) Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend "AGB") der Darya Buzogani-Scharpel, handelnd unter "Lanskaya Make-up & Photography" (nachfolgend "Auftragnehmer"), gelten für alle Verträge, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend „Kunde“) mit dem Auftragnehmer hinsichtlich der vom Auftragnehmer auf seiner Website beschriebenen Leistungen unter Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (z. B. Telefon, Fax, E-Mail, Brief) durch individuelle Kommunikation abschließt. Hiermit wird der Einbeziehung von eigenen Bedingungen des Kunden widersprochen. Wenn der Kunde den AGB widersprechen will, ist dieses schriftlich binnen drei Werktagen zu erklären.
1.2 Verbraucher im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
1.3 Unternehmer im Sinne dieser AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

2) Vertragsschluss
2.1 Der Kunde kann über ein ggf. vom Auftragnehmer online bereitgestelltes Kontaktformular, in Textform (z. B. per E-Mail), oder telefonisch eine unverbindliche Anfrage auf Abgabe eines Angebots an den Auftragnehmer richten.
2.2 Der Auftragnehmer lässt dem Kunden auf dessen Anfrage hin in Textform (z. B. per E-Mail) ein verbindliches Angebot samt Liefer- und Zahlungsbedingungen zur Erbringung der vom Kunden angefragten Leistung(en) zukommen. Dieses Angebot kann der Kunde durch eine gegenüber dem Auftragnehmer abzugebende Annahmeerklärung mündlich oder in Textform (z. B. per E-Mail) innerhalb von 14 Tagen wenn nicht anders vereinbart ab Zugang des Angebots annehmen, wobei für die Berechnung der Frist der Tag des Angebotszugangs nicht mitgerechnet wird. Fällt der letzte Tag der Frist zur Annahme des Angebots auf einen Samstag, Sonntag, oder einen am Sitz des Kunden staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag. Nimmt der Kunde das Angebot des Auftragnehmers innerhalb der vorgenannten Frist nicht an, so ist der Auftragnehmer nicht mehr an sein Angebot gebunden.
2.3 Die Gültigkeitsdauer, sofern nicht anders angegeben, beträgt 14 Tage.
2.4 Der Kunde hat mit dem Vertragsschluss unaufgefordert sämtliche Informationen über bekannte Komplikationen (z.B. Allergien, Tierallergien, Hautreizungen, dermatologische Probleme) dem Auftragnehmer zur Verfügung zu stellen. Der Auftragnehmer übernimmt keine Verantwortung für Beschwerden, die außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers liegen.

3) Widerrufsrecht, Widerrufsbelehrung
3.1 Verbrauchern steht grundsätzlich ein Widerrufsrecht zu. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage. Sie beginnt mit Vertragsschluss, soweit nichts anderes bestimmt ist.
3.2 Mit dem Vertragsschluss bestätigt der Kunde seine ausdrückliche Zustimmung und Kenntnis über das geltende Widerrufsrecht.
3.3 Soweit die Parteien nichts anderes vereinbart haben, ist ein Widerrufsrecht ausgeschlossen bzw. erlischt, wenn
a) der Kunde den Auftragnehmer ausdrücklich aufgefordert hat eine dringende Leistung vorzunehmen.
b) der Auftragnehmer mit der Ausführung der Dienstleistung  begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer verliert.

4) Auftragsabwicklung, Vergütung, Rechnungsstellung, Zahlung & Eigentumsvorbehalt
4.1 
a) Der Auftragnehmer erbringt Leistungen aus dem Bereich der Fotografie. Vertragsgegenstand kann sowohl die Ablichtung von Sachen als auch die Ablichtung von Personen oder Tieren sein.
b) Der Auftragnehmer erbringt Leistungen aus dem Bereich Make-up und Hairstyling. Es werden keine kosmetischen Eingriffe oder Haareschnitte vorgenommen.
4.2 Die Leistungen werden je nach Vereinbarung zwischen den Parteien im Studio des Auftragnehmers oder an einem anderen Ort erbracht.
4.3 Für die Anreise zum Termin ggf. entstehende Kosten werden vom Auftragnehmer mit einer Pauschale von 0,90 EUR/km abgerechnet (Hin- und Rückweg). Der Kunde kommt selbst für ggf. entstandene Kosten auf.
4.4 Die technische Ausrüstung zur Aufnahme der Lichtbilder wird vom Auftragnehmer bereitgestellt, es sei denn es wird etwas anderes vereinbart. Requisiten, Kleidung, o.ä. sind vom Kunden zu stellen.
4.5 Der Auftragnehmer kann seine Leistungen persönlich oder durch qualifiziertes, von ihm ausgewähltes Personal erbringen. Dabei kann sich Auftragnehmer auch der Leistungen Dritter (Subunternehmer) bedienen, die in seinem Auftrag tätig werden. Sofern die Parteien nichts anderes vereinbart haben, hat der Kunde keinen Anspruch auf Auswahl einer bestimmten Person zur Durchführung der gewünschten Leistung.
4.6 Für die Leistungen des Auftragnehmers hat der Kunde an den Auftragnehmer eine Vergütung zu zahlen. Die Höhe der Vergütung sowie die Zahlungsmodalitäten werden dem Kunden im Angebot des Auftragnehmers mitgeteilt. Die Auftragnehmervergütung wird als Pauschale oder als Stunden- / Tagsatz erhoben. Je nach Umfang, Dauer, unerwartete Nebenkosten oder sonstigem Mehraufwand (z.B. Studiomieten, Requisiten, COVID-19 Test) behält sich der Auftragnehmer vor die Höhe anzupassen. Akzeptierte Zahlungsmethoden sind: Bar, Überweisung und PayPal.
4.7 Die Überschreitung der vereinbarten Dauer, insbesondere wenn nicht vom Auftragnehmer zu vertreten, wird mit einem pauschalen Stundensatz von 150 EUR/h für jede angefangene Stunde abgerechnet, sofern nicht anders vereinbart.
4.8 Kunden können Reservierungen zu einem festgelegten Termin vereinbaren. Der Auftragnehmer behält sich vor, je nach Umfang und Aufwand Vorauszahlungen bis zu 50% zu erheben. Wenn die Vorauszahlung nicht innerhalb von 5 Tagen nach Terminfindung erfolgt und der Kunde auch auf Rückfragen nicht reagiert, behält sich der Auftragnehmer das Recht vor Reservierungen aufzuheben.
4.8 Fällige Rechnungen sind sofort und ohne Abzug zahlbar. Der Kunde gerät in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht innerhalb des in der Rechnung genannten Zahlungsziels begleicht. Der Auftragnehmer behält sich vor, den Verzug durch Erteilung einer Mahnung anzuzeigen. Bis zur vollständigen Bezahlung bleiben die Lichtbilder im Eigentum und in den Händen des Auftragnehmers.
4.9 Der Auftragnehmer ist berechtigt, einen Auftrag fristlos zu kündigen, sollte die im Vertrag vereinbarte Anzahlung / Teilzahlung nicht rechtzeitig und in voller Höhe geleistet worden sein. Vom Kunden eingegangene Zahlungen werden nicht zurückerstattet.
4.10 Der Auftragnehmer ist berechtigt, vom Auftrag zurückzutreten, sollte  sich der Kunde sittenwidrig verhalten oder ohne Absprache gegen Vertragsbestandteile verstoßen (z.B. unangekündigte Terminverschiebung).
4.11 Für Testfotoshootings gelten folgende Besonderheiten: Sofern der Auftragnehmer für seine Mitwirkung an einem Testshooting kein oder nur geringes Honorar erhält, jedoch die im Rahmen des Testshootings entstandene Fotografien oder Videos später zu anderen Zwecken eingesetzt werden (z.B. Werbung, Veröffentlichung) steht dem Auftragnehmer ein zusätzlich angemessenes Honorar zu. Die Angemessenheit des Honorars orientiert sich an dem für die Nutzung üblicherweise gezahlten Künstlerhonorar und an dem erzielten Verwertungserlös des Auftraggebers.

5) Bearbeitung und Bereitstellung der Lichtbilder
5.1 Die erstellten Lichtbilder werden im Anschluss an den Fototermin vom Auftragnehmer bearbeitet und dem Kunden in digitaler Form bereitgestellt. Sofern die Parteien nichts anders vereinbart haben, schuldet der Auftragnehmer lediglich die Bereitstellung einer von ihm getroffenen Auswahl der bearbeiteten Lichtbilder in einem bestimmten Dateiformat und in einer bestimmten Bildqualität (Auflösung) und nicht die Bereitstellung des gesamten Bildmaterials im ursprünglichen Bildformat. Dateiformat und Bildqualität der bereitzustellenden Lichtbilder ergeben sich aus dem Angebot des Auftragnehmers. Die Auswahl für die bereitzustellenden Lichtbilder trifft der Auftragnehmer nach eigenem billigen Ermessen. Je nach Vereinbarung werden die Lichtbilder dem Kunden ausschließlich online oder zusätzlich auf einem körperlichen Datenträger (z. B. DVD oder USB-Stick) bereitgestellt.
5.2 Der Auftragnehmer kann sich zur Erfüllung seiner vertraglichen Leistungspflichten der Dienste Dritter bedienen. Soweit sich hieraus besondere Mitwirkungsobliegenheiten für den Kunden ergeben, wird der Auftragnehmer den Kunden hierauf gesondert hinwiesen.
5.3 Der Auftragnehmer ist bemüht Lichtbilder innerhalb der genannten Lieferzeiten zu übertragen. Durch Stoßzeiten kann es zu Verzögerungen kommen. Diese stellen keinen Reklamationsgrund dar. Der Auftragnehmer haftet für Fristüberschreitungen nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
5.4 Die weitere Nutzung und Veröffentlichung der Lichtbilder obliegt der Eigenverantwortung des Kunden. Der Auftragnehmer übernimmt keine Verantwortung für die Druckqualität der Lichtbilder. Der Auftragnehmer behält sich vor gegen eine widerrechtliche Nutzung juristisch vorzugehen.

6) Mitwirkungspflicht des Kunden
6.1 Der Kunde ist zur Mitwirkung verpflichtet, soweit es zur ordnungsgemäßen Erledigung des Auftrages erforderlich ist. Insbesondere hat er vereinbarte Termine einzuhalten, ggf. für die Durchführung des Fototermins erforderliche Einwilligungen und/oder Genehmigungen rechtzeitig einzuholen und dem Auftragnehmer Zutritt zu den vereinbarten, nicht zum Auftragnehmer gehörenden Räumlichkeiten zu verschaffen, soweit dies für die Vertragserfüllung des Auftragnehmers erforderlich ist.
6.2 Verletzt der Kunde seine Mitwirkungspflicht, so ist der Auftragnehmer berechtigt, eine angemessene Frist mit der Erklärung zu bestimmen, dass er die Fortsetzung des Vertrages nach Ablauf der Frist ablehnt. Nach erfolglosem Ablauf der Frist ist der Auftragnehmer berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen. Der Anspruch des Auftragnehmers auf Ersatz der ihm durch die unterlassene Mitwirkung des Kunden entstandenen Mehraufwendungen sowie des verursachten Schadens bleibt hiervon unberührt.

7) Rechtseinräumung durch den Kunden, Haftungsfreistellung
7.1 Der Kunde räumt dem Auftragnehmer die für die Erstellung der Lichtbilder erforderlichen Rechte ein. Dies umfasst insbesondere die für die Ablichtung von Sachen ggf. erforderlichen Nutzungsrechte sowie die für die Ablichtung von Personen erforderlichen Rechte (Recht am eigenen Bild). Der Kunde erklärt sich insbesondere damit einverstanden, dass der Auftragnehmer ihn für den vereinbarten Vertragszweck fotografiert. Soweit der Auftragnehmer für den vereinbarten Vertragszweck auch andere Personen fotografieren soll, ist der Kunde für die hierfür erforderlichen Einwilligungen der betroffenen Personen verantwortlich.
7.2 Der Kunde räumt dem Auftragnehmer ferner die für die Bearbeitung und Bereitstellung der Lichtbilder erforderlichen Rechte ein und sichert zu, zu dieser Rechtseinräumung berechtigt zu sein.
7.3 Der Kunde stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen frei, die Dritte dem Auftragnehmer gegenüber wegen Verletzung ihrer Rechte aufgrund der vom Kunden beauftragten Fotografien geltend machen. Der Kunde übernimmt hierbei die notwendigen Kosten der Rechtsverteidigung einschließlich aller Gerichts- und Anwaltskosten in gesetzlicher Höhe. Dies gilt nicht, wenn die Rechtsverletzung vom Kunden nicht zu vertreten ist. Der Kunde ist verpflichtet, dem Auftragnehmer im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte unverzüglich, wahrheitsgemäß und vollständig alle Informationen zur Verfügung zu stellen, die für die Prüfung der Ansprüche und eine Verteidigung erforderlich sind.

8) Rechtseinräumung durch den Auftragnehmer, Nutzungsrecht, Urheberrecht
8.1 Sofern sich aus dem Angebot des Auftragnehmers nichts anderes ergibt, räumt der Auftragnehmer dem Kunden an den bearbeiteten und bereitgestellten Lichtbildern das ausschließliche, örtlich und zeitlich unbeschränkte Recht ein, diese zu privaten oder geschäftlichen Zwecken zu nutzen.
8.2 Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger Bezahlung an den Kunden über. Der Kunde hat kein Recht, Lichtbilder zu verwenden, veröffentlichen, vervielfältigen, wenn die entsprechenden Nutzungsrechte nicht übertragen worden sind.
8.3 Die Urheberpersönlichkeitsrechte des Auftragnehmers bleiben hiervon unberührt. Es wird jeweils nur das einfache Nutzungsrecht übertragen. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten bedarf einer besonderen Vereinbarung.
8.4 Lichtbilder sind alle vom Auftragnehmer hergestellten Produkte, gleich in welcher Form oder auf welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. Die Roh-Daten verbleiben beim Auftragnehmer. Eine Herausgabe der Roh-Daten an den Kunden erfolgt grundsätzlich nicht.
8.5 Bei der Verwendung der Lichtbilder in Online- und Printmedien für den gewerblichen Gebrauch ist der Auftragnehmer als Urheber zu nennen. Der Kunde ist verpflichtet, elektronische Verknüpfungen so vorzunehmen, dass der Fotograf als Urheber der Bilder klar und eindeutig identifizierbar ist. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz.
8.6 Der Auftragnehmer darf mit schriftlichem Einverständnis des Kunden Lichtbilder zu eigenen Werbezwecken nutzen.

9) Mängel
9.1 Für Mängel der vereinbarten Leistungen haftet der Auftragnehmer nach den Vorschriften der gesetzlichen Mängelhaftung, soweit in diesen AGB nichts Abweichendes geregelt ist.
9.2 Wird kein Mangel durch den Kunden angezeigt, gilt der Auftrag als mängelfrei und vertragsmäßig erfüllt. Der Auftragnehmer bemüht sich nach Erhalt einer Mängelanzeige um eine schnelle und adäquate Mängelbehebung. Der Auftragnehmer behält sich vor vom Vertrag zurückzutreten, wenn der Kunde auf einen nicht zumutbaren Aufwand besteht.
9.3 Die Anzeige von Mängeln berechtigt den Kunden nicht zu einem Abzug vom Rechnungswert.
9.4 Mängel müssen unverzüglich nach Erkennung und während der Durchführung, bei Vorortleistungen in Anwesenheit des Auftragnehmers, angezeigt werden.
9.5 Für jegliche Änderungen durch den Kunden oder Dritte übernimmt der Auftragnehmer keine Verantwortung oder Haftung.
9.6 Der Kunde hat dem Auftragnehmer sämtliche Informationen zur Verfügung zu stellen, die erforderlich sind, um Mängel oder gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden. Der Auftragnehmer übernimmt keine Verantwortung, wenn der Kunde sich nicht an Anweisungen und Empfehlungen des Auftragnehmers hält.
9.7 Gesundheitliche Beschwerden sind von zugelassenem und geeignetem medizinischem Fachpersonal zu attestieren.

10) Abnahme
10.1 Entwürfe der bearbeiteten Lichtbilder werden dem Kunden in digitaler Form zur Prüfung und Abnahme bereitgestellt. Der Kunde kann nach der Bereitstellung eines Entwurfs Änderungen bzw. Nachbesserungen verlangen, sofern diese nicht im krassen Gegensatz zu den ursprünglich vereinbarten Gestaltungsvorgaben stehen.
10.2 Werden keine begründeten Beanstandungen geltend gemacht, hat die Abnahme innerhalb einer angemessenen Frist, jedenfalls aber innerhalb einer Frist von fünf Tagen ab Zugang beim Kunden, zu erfolgen. Die Abnahme gilt auch dann als erfolgt, wenn der Kunde den Entwurf nicht innerhalb der vorgenannten Frist abnimmt, obwohl er dazu verpflichtet ist. Mit jeglicher Verwendung von mindestens einem Lichtbild durch den Kunden gilt die Abnahme aller geschuldeten Lichtbilder ausnahmslos als erfolgt (stillschweigende Abnahme).
10.3 Eine Reklamation ist nicht berechtigt, wenn sich durch die technische Ausrüstung des Kunden und Anzeigeeinstellungen des Lichtbild anzeigenden Geräts Qualitäts- und Farbdifferenzen ergeben. Der Auftragnehmer übernimmt keine Verantwortung für die Qualität der Ergebnisse, wenn der Kunde Lichtbilder drucken lässt.
10.4 Verlangt der Kunde nach der Abnahme gemäß vorstehender Ziffer Änderungen vom Auftragnehmer, so kann der Auftragnehmer ihm hierfür eine zusätzliche aufwandsbezogene Vergütung berechnen. Hierüber lässt der Auftragnehmer dem Kunden auf dessen Anforderung ein konkretes Angebot zukommen. Die gesetzlichen Mängelrechte des Kunden werden hierdurch nicht eingeschränkt.

11) Haftung
11.1 Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden, die durch die Störung seines Betriebs infolge von höherer Gewalt, Aufruhr, Kriegs- und Naturereignissen oder infolge von sonstigen vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Vorkommnissen (z.B. Streik, Aussperrung, Verkehrsstörungen, Verfügungen von öffentlicher Hand des In- und Auslands) veranlasst oder auf nicht schuldhaft verursachte technische Probleme zurückzuführen sind. Dies gilt auch, soweit diese Störungen bei vom Auftragnehmer beauftragten Dritten eintreten.
11.2 Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für Personen- und Körperschäden, Sachschäden und auch nicht für Schäden, die aus der Verletzung einer für das Vertragsverhältnis wesentlichen Hauptleistungspflicht herrühren, sofern sie nicht auf grobe Fahrlässigkeit oder vorsätzliches Handeln beruhen
11.2 Im Übrigen haftet der Auftragnehmer dem Kunden aus allen vertraglichen, vertragsähnlichen und gesetzlichen, auch deliktischen Ansprüchen auf Schadens- und Aufwendungsersatz wie folgt:
11.2.1 Der Auftragnehmer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt
- bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit,
- bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
11.2.2 Verletzt der Auftragnehmer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, sofern der Auftragnehmer nicht gemäß vorstehender Ziffer unbeschränkt haftet. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, die der Vertrag dem Auftragnehmer nach seinem Inhalt zur Erreichung des Vertragszwecks auferlegt, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
11.3 Im Übrigen ist eine Haftung des Auftragnehmers ausgeschlossen.
11.4 Vorstehende Haftungsregelungen gelten auch im Hinblick auf die Haftung des Auftragnehmers für dessen Erfüllungsgehilfen und gesetzlichen Vertreter.
11.5 Der Auftragnehmer verwahrt Auftragsdaten und Lichtbilder sorgfältig. Er ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, aufbewahrte Daten nach drei Jahren seit Beendigung des Auftrags zu vernichten.

12) Kündigung des Vertrages, Änderung oder Ausfall
12.1 Beide Vertragsparteien können den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur Fertigstellung nicht zugemutet werden kann.
12.2 Kündigt der Kunde, so ist der Auftragnehmer berechtigt, die gesamte vereinbarte Vergütung oder zumindest eine Entschädigung zu beanspruchen, insbesondere dann, wenn bereits Ausgaben angefallen sind. Die Höhe richtet sich nach dem Auftragswert. Bei einer Stornierung bis 15 Tage vor dem Auftragstermin behält sich der Auftragnehmer vor 25% des Auftragswertes zu fordern. Bei weniger als 14 Tagen können bis zu 50% gefordert werden.
12.3 Der Auftragnehmer ist berechtigt, einen Termin aus wichtigen von ihm nicht zu vertretenden Gründen, wie etwa höherer Gewalt oder Erkrankung kurzfristig abzusagen. Der Auftragnehmer wird sich bei Ausfall des Termins um einen Ersatz bemühen. Für Mehrkosten, Verluste oder Schäden des Kunden haftet der Auftragnehmer in keinem Fall. Eine Erstattung ist maximal in Höhe von bereits gezahlten Vorauszahlungen möglich.

13) Anwendbares Recht, Gerichtsstand
13.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

14) Alternative Streitbeilegung
14.1 Die EU-Kommission stellt im Internet unter folgendem Link eine Plattform zur Online-Streitbeilegung bereit: https://ec.europa.eu/consumers/odr
Diese Plattform dient als Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten aus Online-Kauf- oder Dienstleistungsverträgen, an denen ein Verbraucher beteiligt ist.
14.2 Der Auftragnehmer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

15) Salvatorische Klausel
15.1 Nebenabreden oder von diesen Bedingungen abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform. Wird eine Bestimmung des Vertrages oder dieser Vertragsbedingungen unwirksam, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen und des Vertrages. Anstelle einer unwirksamen Bestimmung galt das als vereinbart, was dem angestrebten Zweck möglichst nahekommt. Entsprechendes gilt für die Ausfüllung von Vertragslücke

bottom of page